Natur erleben und begreifen


Mit der Jägerschaft zusammen die Natur erkunden Grundschüler aus  Obernzell und  Untergriesbach im Wald unterwegs

 

Steinöd. “Lernort Natur“, war das Motto einer Exkursion durch Wald und Flur an der  48Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen  Grundschulen Obernzell und Untergriesbach, mit den Lehrkräften Anna Schuster, Simone Lenk ( beide  Obernzell) und Robert Schulze ( Untergriesbach , im Ederlsdorfer Jagdrevier unterwegs waren.Eingeladen zu diesem naturkundlichen Exkurs, der auch vom Landesjagdverband Bayern und der Kreisjägerschaft im Wegscheider Land, mitgetragen wird, hatten die Verantwortlichen der Jagdreviere Ederlsdorf , Untergriesbach und Schaibin. Vom Ederlsdorfer Bereich waren die Jäger und Organisator  Hans Urmann, , Felix Saller  und Josef Mairinger, unterstützt von Dagmar Mairinger,  vertreten, seitens des Untergriesbacher Reviers Fritz Wilhelm  und auch  Ludwig Wimmer vom Schaibinger Revier begleitete die Kinder. Mit von der Partie auch die Jagdhunde der Münsterländer  Wenzel von Fritz Wilhelm und der Deutsche  Wachtel Dimo von Hans Urmann,, die natürlich das lebhafte Interesse und die Zuneigung der Kinder weckten Bei kühler, aber trockener Witterung ging es gut 2 1 / 2 Stunden durch Wald und Wiese. Da wurden seitens der Jäger Erläuterungen zu Fauna und Flora gegeben, Bäume, Büsche und Blätter wurden gezeigt, über Totholz ebenso erläutert wie auf  die Baue von Fuchs und Dachs hingewiesen. Dazu wurden auch Umweltsünden wie das Lagern vom Müll im Wald aufgezeigt und auch lustige Spiele wie das Fördermausspiel durchgeführt.  Die Kinder waren mit Feuereifer dabei und lauschten aufmerksam den Worten der Waidmänner.

 

Bild : Gruppenbild mit Hunden, Dimo links und Wenzel rechts,  nach der Waldexkursion stellten sich Schüler und Lehrer zusammen mit den Jägern zum Erinnerungsfoto in Steinöd auf. Bild und Text : Norbert Pree

 

In Steinöd bei Jagdpächter Hans Urmann war dann in der Wagenhütte eine große Anzahl von Präparaten ausgestellt worden. Die Palette reichte vom Habicht über die Stockente, Steinmarder, Fuchs ,Dachs und Wiesel bis zu seltenen Tieren wie dem Rachelhahn und auch ein kleiner Frischling wie ein Rehkitzpräparat, waren zu bestaunen. Nach Ende der Exkursion gab es für die Kids eine Brotzeit und Getränke. Jagdpächter Hans Urmann verwies appellierte in diesem Zusammenhang auch an die Eltern mit den Kindern besser und intensiver die Natur zu erkunden und mit ihnen auch in den Wald  zu gehen ,um ihr Wissen über die dortigen Zusammenhänge zu erweitern. Was man kennt ,schützt man besser, so der Jäger, der herausstellte, dass in unserer intensiv ausgelebten Freizeitgesellschaft mit ihren vielseitigen Angeboten ,davon besonders auch die Wildtiere in ihren Rückzugsgebieten den Wäldern betroffen und oftmals auch  durch falsches Verhalten massiv gestört werden. .Urmann dankte seinen Waidgenossen und den fleißigen Helferinnen Gertraud Saller, Cordula Kneidinger, Viola Urmann und Christa Kainz  für die Verpflegung der Kids ebenso, wie den Gemeinden Obernzell und Untergriesbach, die diese Aktion „Lernort Natur „ wieder mit unterstützt hatten. np.

Text und Bild  : mit freundlicher Genehmigung von Norbert Pree

 


20.05.2017 Breitenberg

 

Einen Vormittag lang nahm sich Jäger und Biberex­perte Stefan Süß wieder Zeit für die beiden dritten Klassen der Grundschule Breitenberg. Er will den Mädchen und Buben einen tieferen Einblick in die „Geheimnisse“ des Waldes verschaffen. Vor dem „Waldspaziergang“ hatte der Jäger Tierpräparate gekonnt im Wald in Szene gesetzt. Gleich am Waldeingang wurden die Kin­der auf die „Greifen“ aufmerksam. Das spezielle Gefieder der Eule und ihre versetzten Ohren, mit deren Hilfe sie die Entfernung beim Hören ermitteln kann, verblüfften die Grundschüler. Die Jagdtechniken von Habicht, Bussard und Sperber waren nicht minder in­teressant. Sie können einen Käfer auf 400 Meter Entfernung noch klar erkennen, eine unglaubliche Sinnesleistung. Einblicke gab es auch in die eher bodennah lebenden „Flügler“, wie Birkhuhn, Ha­selhuhn und Auerhahn. Diese mittlerweile sehr selten geworde­nen Tiere brauchen spezielle Lebensräume und vertragen wie der Auerhahn Ruhestörungen gar nicht. Mit dem Verschwinden der Feldraine und dem Birkenbestand an Bach- und Flussufern verlo­ren Birk- und Haselhuhn sozusagen ihr Zuhause. Lebensräume für heimische Wildtiere zu erhalten, wäre eine lohnenswerte Auf­gabe und gehe alle an, meinte der Jäger. Begleitet wurden die Klas­sen aus Breitenberg und Sonnen von den beiden Klasseleitern Er­win Kiispert und Rainer Moschek und von Waldbesitzer Johann Laus (Senior), der auf so manche Fragen eine passende Antwort hatte.


fotos: Moschek

    Die Natur "erleben und begreifen“ unter der

Führung der Jägerschaft des Wegscheider - Landes

Kinder erleben den Wald und seine Tiere

Breitenberg. Im Heimat – und Sachuntericht an der Grundschule Breitenberg haben Kinder der 3. Klasse mit ihrer Lehrerin Christa Harslem (hinten.l.) aufschlussreiche Schulstunden im Wald verbracht. Unter das vom Jagdverband ausgegebenen Motto " Natur erleben und begreifen galt es dabei, die heimische Tierwelt und ihren Lebensraum im Wald und in der freien Natur zu ergründen. Zum besseren Verständnis hatten 2. Vorsitzender der Jägerschaft Wegscheider-Land e. V. und Biberberater Stephan Süß (hinten v.r.), Jagdpächter Helmut Weiß und der ehemalige Jagdvorstand von Breitenberg Johann Laus sen. Tierpräparate im Lausholz aufgestellt. Stephan Süß erklärte dann anhand der Exponate die Lebensräume und Verbreitungsgebiete der heimischen Wald-Feld- und Wasserbewohner. Breiten Raum nahmen ein die Jagdtechniken der Greifvögel, die Lebensweise des Rotwildes, die Anpassungsfähigkeiten der Wildschweine sowie den landschaftsgestalterischen Tätigkeiten der Biber. Die von Kindern gestellten Fragen über die Lebensweise der Eichelhäher, warum vergräbt das Eichhörnchen die Nüsse, warum ist der Feldhase so scheu und wieso der Fuchs Hühner stiehlt, beantwortete Stephan Süß auf leicht verständliche Art. Als Lohn für die aufmerksame Mitarbeit erhielt jedes Kind ein Waldlexikon und eine süße Überraschung.

Foto: Peter Reischl

 



Grundschüler aus  Obernzell, Schaibing und Untergriesbach im Wald unterwegs

 

Steinöd. “Lernort Natur“, war das Motto einer Exkursion durch Wald und Flur ,an der  Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen  Grundschulen Obernzell, Schaibing und Untergriesbach im Ederlsdorfer Jagdrevier unterwegs waren.Eingeladen zu diesem naturkundlichen Exkurs, der auch vom Landesjagdverband Bayern und der Kreisjägerschaft im Wegscheider Land, mitgetragen wird, hatten die Verantwortlichen der  Jagdreviere Ederlsdorf, Untergriesbach  und  Schaibing  .Vom Ederlsdorfer Bereich waren die Jäger und Organisator  Hans Urmann, Peter Lindbüchler, Felix Saller  und Josef Mairinger vertreten, seitens des Untergriesbacher Reviers Fritz Wilhelm  und auch  Ludwig Wimmer vom Schaibinger Revier begleitete die Kinder. Mit von der Partie auch die Jagdhunde, die natürlich das lebhafte Interesse und die Zuneigung der Kinder weckten Bei kühler, aber trockener Witterung ging es gut 2 1 / 2 Stunden durch Wald und Wiese. Da wurden seitens der Jäger Erläuterungen zu Fauna und Flora gegeben, Bäume, Büsche und Blätter wurden gezeigt, über Totholz ebenso erläutert wie auf  die Baue von Fuchs und Dachs hingewiesen. Dazu wurden auch Umweltsünden wie das Lagern vom Müll im Wald aufgezeigt und auch lustige Spiele wie das Fördermausspiel durchgeführt.  Die Kinder waren mit Feuereifer dabei und lauschten aufmerksam den Worten der Waidmänner.

In Steinöd bei Jagdpächter Hans Urmann war dann in der Wagenhütte eine große Anzahl von Präparaten ausgestellt worden. Die Palette reichte vom Habicht über die Stockente, Steinmarder, Fuchs ,Dachs und Wiesel bis zu seltenen Tieren wie dem Rachelhahn und auch ein kleiner Frischling wie ein Rehkitzpräparat, waren zu bestaunen. Nach Ende der Exkursion gab es für die Kids eine Brotzeit und Getränke. Jagdpächter Hans Urmann verwies appellierte in diesem Zusammenhang auch an die Eltern mit den Kindern besser und intensiver die Natur zu erkunden und mit ihnen auch in den Wald  zu gehen ,um ihr Wissen über die dortigen Zusammenhänge zu erweitern. Was man kennt ,schützt man besser, so der Jäger, der herausstellte, dass in unserer intensiv ausgelebten Freizeitgesellschaft mit ihren vielseitigen Angeboten ,davon besonders auch die Wildtiere in ihren Rückzugsgebieten den Wäldern betroffen und oftmals auch  durch falsches Verhalten massiv gestört werden. .Urmann dankte seinen Waidgenossen und den fleißigen Helferinnen Gertraud Saller, Cordula Kneidinger, Viola Urmann und Christa Kainz  für die Verpflegung der Kids ebenso ,wie den Gemeinden Obernzell und Untergriesbach, die diese Aktion „Lernort Natur „ wieder mit unterstützt hatten.

Text und Fotos mit freundlicher Genehmigung von Norbert Pree