Rund um den Hund


Im Falle eines Falles ist es nötig, schnell einen Tierarzt zu erreichen.

 

Dr. Maria Leierseder-Bauer Tierarztpraxis

 

Hangetweg 1, 94051 Hauzenberg

Tel : 08586 6970

Fax : 08586 6470

 

 

Wildernde Hunde: Rehrisse sind trauriger Alltag – Jäger fordern:

Tierschutz darf nicht teilbar sein!

 

 

Die ersten warmen Sonnentage locken derzeit Mensch und Tier ins Grüne. Gerade viele Hunde genießen jetzt wieder längere Spaziergänge mit ihren Besitzern und toben sich richtig aus. Wir appellieren dabei an alle Hundehalter, ihre Tiere in der Natur keinesfalls aus den Augen zu lassen und dafür zu sorgen, dass sie jederzeit unter Kontrolle sind. „In jedem noch so braven Haushund steckt von Natur aus ein angeborener Jagdtrieb. Das kann gerade jetzt im Frühjahr für das Wild tödlich ausgehen. Viele Rehgeißen sind hochträchtig und bereits gesetzte Kitze liegen im hohen Gras. Während die beschlagenen Geißen sehr träge sind und junge Kitze sich bei Gefahr ins Gras ducken statt zu fliehen, sind beide für Hunde eine leichte Beute“. Dabei geschieht das Totbeißen von Jungwild oftmals ohne dass Herrchen oder Frauchen davon etwas mitbekommen, während die Hunde scheinbar friedlich in Wiesen herumtollen.

 

Tierschutz ist unteilbar!

 

Der Bayerische Jagdverband erhält zahlreiche Fotos, die gerissene Geißen – oft mit ein bis drei Föten im Bauch – zeigen.Wir weisen in diesem Zusammenhang auf den gesetzlichenJagdschutz hin. Laut Jagdgesetz (Art. 40) ist der Jäger verpflichtet, denJagdschutz in seinem Revier auszuüben und so das Wild vor drohenden Gefahren zubewahren. „Wir Jäger sind fast alle selbst Hundeführer und kennen die enge Bindung zwischen Hund und Hundeführer. Daher ist es uns ein großes Anliegen,neben unseren Aufgaben als Anwalt des Wildes, auch für ein gutes Miteinander zwischen Hundeführern und Jägern zu sorgen. Dennoch: Tierschutz darf nichtteilbar sein!“

Um bei Hundehaltern mehr Transparenz und Information über die Vorgänge in der Natur zu vermitteln, hat der BJV eine Informationsbroschüre zu diesem sensiblen Thema herausgebracht. „Je mehr Hundehalter über die rechtlichen Grundlagen und die Zusammenhänge in der Natur wissen, desto harmonischer wird das Miteinander zwischen Wild und Hund ablaufen“.

Haben Sie Fragen zu Themen rund um die Jagd, Jäger oderNaturschutz? Interessieren Sie Zahlen und Fakten zur Jagd in Bayern?

Dann helfen wir Ihnen gerne weiter:

  

E-Mail: webmaster@jaegerschaft-wegscheider-land.de

Mit meinem Hund in der Natur - Tips und Tricks für ein friedliches Miteinander

Hunde im Sommer und im Auto

Hundstage: Jäger appellieren an Hundehalter und fordern richtigen und artgerechten Umgang mit dem „besten Freund des Menschen“

 

Er ist der „beste Freund des Menschen“, ein „Seelentröster“, „Weggefährte“ und für den Jäger der „treue Begleiter auf vier Pfoten“ – der Hund. Doch als Hundebesitzer hat man Verpflichtungen und Verantwortung gegenüber seinem Tier.