Das Netzwerk Große Beutegreifer


Mit dem Auftauchen des Braunbären Bruno 2006, sowie der Häufung der Sichtung von Wölfen und Luchsen, sind große Beutegreifer verstärkt in das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit gerückt.                

Um  die verschiedensten Interessensgruppen in diesem neuen Spannungsfeld an einen Tisch zu bekommen, gründete  das Bayerische Umweltministerium und das Landwirtschaftsministerium 2006 die Arbeitsgruppe Wildtiermanagement / Große Beutegreifer. Gemeinsam mit dem Bayerischen Jagdverband, dem Bayerischen Bauernverband, dem Bund Naturschutz und dem Landesbund für Vogelschutz werden durch die Arbeitsgruppe Wildtiermanagementpläne entwickelt. Diese umfassen  unter anderem Maßnahmen und Aktivitäten für den Umgang mit Interessenskonflikten  die durch Luchs, Wolf oder Bär verursacht werden.

 Ein wichtiges Instrument vor Ort ist das Netzwerk Große Beutegreifer. Die fachlich geschulten Vertreter (Jäger, Vertreter des Naturschutzes Förster, Landwirte) sind überwiegend ehrenamtlich tätige und für Betroffene wichtige Ansprechpartner vor Ort. Ihre Hauptaufgabe ist es Hinweise (z.B. Spuren, Risse) sachkundig zu dokumentieren. Die von ihnen gesammelten Daten tragen wesentlich zur Klärung der Lebenssituation der großen Beutegreife in Bayern bei. Durch die fundierte Dokumentation unterstützen die Netzwerker direkt betroffene Landwirte und Jäger bei einer möglichen Berechtigung auf eine Ausgleichszahlung (kein Rechtsanspruch) bei Nutztieren, beziehungsweise  Meldeprämie bei Wildtierrissen.

 


Hier finden Sie unsere geschulten "Netzwerker für Große Beutegreifer"

Alois Hoheneder

 

Tel : 08586 8724

Mobil : 0151 43205264

E-Mail : alois.hoheneder@web.de

 

 

 

Bernhard Meuser

 

Tel : 08586 3360

 

E-Mail : bmeuser@gmx.de


Johann Schwarz

 

Tel : 08586 4628

 

E-Mail : schwarz.johann@t-online.de

Matthias Luger

 

Tel : 08592 9389414

Mobil : 0160 93827667

E-Mail : luger_Matthias@web.de



Es ist ein seltenes Glück, wenn man einen Luchs in freier Wildbahn zu hören bekommt.

Klicken Sie zum Anhören eines Luchsrufes auf die Pfote



Ich will bleiben !

Wer mich besser kennt, akzeptiert mich auch.

 

Der Luchs ist im Anhang II und IV der Fauna-Flora-Habitat (FFH) - Richtlinie geführt und zählt daher gemäß Bundesnaturschutzgesetz sowohl zu den besonders als auch zu den streng geschützten Arten. Im Bundesjagdrecht ist der Luchs als zwar jagdbare, aber ganzjährig geschonte Tierart eingestuft. Die Verantwortung für das Überleben dieser Tierart liegt aber nicht nur bei der Jagd oder beim Naturschutz, sondern bei uns allen. Wir müssen entscheiden, wie wir langfristig mit dem Luchs umgehen wollen. Ohne Kompromiss-bereitschaft bei allen Interessengruppen wird dies kaum möglich sein. Aber solange offen miteinander geredet wird und die Argumente des Anderen ernst genommen werden, stehen die Chancen gut, einen Weg für ein akzeptables Miteinander von Mensch und Luchs zu finden.

( Quelle : Naturpark Bayerischer Wald e.V.  )



                                                    Wolf