BJV Aktuell


BJV-Infobrief_2017_Oktober_1: Themen 1-3

 

 

Thema 1: Übergabe des Schulkalenders „Wald, Wild und Wasser“ 2018 an die Landwirtschaftsschulen

 

Staatsminister Helmut Brunner hat in einem Schreiben an den Bayerischen Jagdverband gebeten, den Landwirtschaftsschulen, die den jeweiligen Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) angegliedert sind, wie jedes Jahr den Schulkalender „Wald, Wild und Wasser“ 2018 zur Verfügung zu stellen. Die Kalender werden direkt an die AELFs geschickt.

 

Es wird seitens des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zudem empfohlen, dass die Vorsitzenden der Kreisgruppen und Jägervereine einen Termin zur offiziellen Übergabe des Schulkalenders an den Schulleiter vereinbaren und pressewirksam organisieren. Der jeweilige Bereichsleiter Forst soll eng mit einbezogen werden. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

  

Thema 2: SVLFG: Fördermittel für Präventionsprämien sind ausgeschöpft

 

Seit Anfang August stellte die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) 200.000 Euro für die Anschaffung unfallverhütender und gesunderhaltender Produkte zur Verfügung. Für versicherte Revierinhaber war die Förderung von aktivem Gehörschutz interessant. Nun sind die Fördermittel vergeben. Die SVLFG bittet deshalb, keine weiteren Zuschussanträge mehr zu stellen. Voraussichtlich werden laut SVLFG auch im nächsten Jahr wieder finanzielle Mittel für Präventionsmaßnahmen zur Verfügung gestellt.

 

 

Thema 3: Von außen nach innen – Landwirt begeht Ordnungswidrigkeit beim Mähen

 

Auf das Mähen von innen nach außen als eine Maßnahme, Rehkitze vor dem Mähtod zu bewahren, wird jedes Jahr vor dem ersten Schnitt in den Medien hingewiesen. In Nordrhein-Westfalen ist es sogar gesetzlich vorgeschrieben. Ein Landwirt aus dem Kreis Borken (Nordrhein-Westfalen) hat dieses Jahres dennoch von außen nach innen gemäht und erhielt deshalb aufgrund eines gegen ihn eingeleiteten Ordnungswidrigkeitsverfahrens eine Verwarnung in Höhe von 50 Euro. Bedauerlich, dass das Mähen von innen nach außen nicht längst eine Selbstverständlichkeit im Sinne des Tierschutzes geworden ist.