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Quelle PNP


Grüne fordern Nachtzieltechnik auf Reh- und Rotwild in Bayern

 

 

Für die Grünen gilt "Wald vor Wild". Um noch effektiver Rehwild zu bejagen, fordert der Fraktionsvorsitzende Nachtzieltechnik.

 

Wenn es nach Ludwig Hartmann geht, soll Rehwild künftig auch mit Nachtzieltechnik bejagt werden.

 

Gegenüber der "Main-Post" äußerte sich der Politiker: „Wenn man den Waldumbau ernst nimmt, muss es heißen: Wald vor Wild. Anders wird es nicht funktionieren.“ Er halte die Forderung von Söder für ein „gigantisches Wildfütterungsprogramm“, wenn man nicht konsequent jagen würde.

 

Grüne wollen das Jagdrecht ändern

 

Der Grünen-Chef fordert auch eine Änderung das bayerischen Jagdrechts. Nach seinen Vorstellungen, sollten Waldbesitzer dann auf den eigenen Flächen jagen dürfen, auch wenn diese in einer anderen Jagdpacht liegen.

Um effektiv Reh- und Rotwild bejagen zu können, plädiert Ludwig Hartmann auch dafür, die Nachtjagd für diese Wildarten freizugeben. „Es ist auch für das Tier besser, wenn der Jäger mit einem Schuss im Dunkeln genau trifft“, so der Politiker gegenüber der „Main-Post“.

Quelle: Main-Post


Waldumbau gemeinsam mit Waldbauern und Jägern zum Erfolg führen

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

der Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN, Ludwig Hartmann, hat sich am 26.07.2019 in der Main-Post zu Jagd geäußert. Wir wollen das nicht unkommentiert lassen und hierzu Folgendes klarstellen:

Die Grünen sind auf dem Holzweg, wenn sie glauben, mit der ständigen Kritik an der Jagd in Bayern den Waldumbau voranbringen zu können. Damit spalten sie Jäger und Waldbauern in provozierender Art und Weise.

Gerade deren Forderung, Reh- und Rotwild auch unter Verwendung von Nachtzieltechnik bejagen zu wollen, wäre sogar waldbaulich kontraproduktiv. Dies würde zu mehr Verbiss und Schäden im Wald führen. Ebenso wäre ein komplettes Verbot der Winterfütterung in Notzeiten – das wir ablehnen – nicht vertretbar.

Wir brauchen weder kürzere Jagdpachtzeiten noch stringentere Vorgaben bei der Abschussplanung durch den Staat – wie dies bei den Grünen oft zum Ausdruck kommt. Wir setzen lieber auf Innovation, Kreativität und Eigenverantwortung. Das wollen wir auch weiter so beibehalten. Ein Durchregieren bis hin zur einzelnen Hegegemeinschaft ist nicht in unserem Sinn. Die Akteure vor Ort haben es mit den Hilfsmitteln des Forstlichen Gutachtens, der Abschussplanung und den eigenen Erfahrungen z. B. durch gemeinsame Revierbegänge, selbst in der Hand, gemeinsam die besten Konzepte für ihre Region zu entwickeln.

Wir sind mit unserem Waldumbau auch bereits auf einem guten Wege. Seit 2008 entstanden im Privat- und Körperschaftswald bereits 70.000 Hektar Mischwälder. Das Forstliche Gutachten verdeutlicht doch, dass sich die Verbissbelastung in Bayern in mehr als der Hälfte aller Hegegemeinschaften im „Grünen Bereich" befindet. Dort beweisen die Anstrengungen von Jägern und Waldbesitzern, dass Wald und Wild auch ohne Direktive von oben im Einklang stehen können. Wir setzen uns auch weiterhin für eine entsprechende Förderung des Waldumbaus ein und stehen zum Grundsatz „Wald vor Wild" als Umschreibung eines möglichst naturnahen Zustandes des Waldes. Dieser Leitsatz bedeutet, dass die Baumverjüngung im Wesentlichen ohne Schutzmaßnahmen möglich sein soll, aber beileibe nicht „Wald ohne Wild", denn Wald und Wild bilden eine ökologische Einheit.

Wir, als CSU, sind keine Verbotspartei, vielmehr setzen wir auf das bewährte bayerische Jagdsystem und auf die gelebte Verantwortlichkeit der Beteiligten vor Ort. Nur miteinander und nicht gegeneinander kommen wir beim Waldumbau voran.

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Martin Schöffel

 

 

Vorsitzender des Arbeitskreises für  Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

der  CSU-Landtagsfraktion

 

 


Hege- und Naturschutzschau 2019 der Jägerschaft  Wegscheider-Land e.V

Wegscheider Jäger verabschieden Forstdirektor Hans Gaisbauer

 

 

 

Nach dem Auftakt durch die Parforcehornbläser zur Hege- und Naturschutzschau konnte 1. Vorsitzender Alois Rosenberger neben den zahlreich anwesenden Mitgliedern auch eine Reihe von Ehrengästen im Waldbauer-Stadl in Haag begrüßen.

Als Einstimmung für die Veranstaltung präsentierte der Vorsitzende unter starkem Beifall die Verleihungsurkunde des Naturschutzpreises 2018, eine seltene Auszeichnung für die Jägerschaft des Wegscheider Landes.Den Reigen der Grußwortredner eröffnete stellvertr. Landrat Klaus Jeggle und bemerkte, daß ihn der aktuelle Zustand  des Waldes in unserem Raum mit Sorge erfülle. Er  habe Verständnis für Diskussionen um die Höhe der Abschußzahlen,mahnte aber zur Vernunft  im Interessensausgleich zwischen Wald und Jagd. Eine behördliche Festsetzung wolle man unbedingt vermeiden, so der Landrat. Er sprach allen Jägerinnen und Jägern seinen Dank aus für deren Einsatz um eine waidgerechte Jagd. Dazu gehören die Hege und Pflege der Natur und das Bemühen, jagdliche Tradition  und Kultur auch öffentlich  zu leben und hier würden vor allem die Jagdhornbläser eine hohe Anerkennung verdienen.

 

 

Auf einen Hinweis des Vorsitzenden an die 1.  Bürgermeisterin Frau Gudrun Donaubauer, die Stadt Hauzenberg möge kommunale Grundstücke aus einer intensiven landwirtschaftlichen Nutzung überführen in eine extensive Bewirtschaftung, sagte diese zu, daß man hier bereits auf einem guten Weg sei. Sie selbst mache der Anblick des Staffelberges jedes Mal wieder sprachlos und die Betroffenheit führe zur Hilflosigkeit nach der Sturm- und Käferkatastrophe.Die Bürgermeisterin riet zu mehr Gelassenheit in der Diskussion um Wald und Wild und appellierte an die Beteiligten,die gegenseitigen Interessen und Aufgaben mit Respekt und Verantwortung zu wahren. Sorge bereiten würden ihr wie in der Gesellschaft mit unterschiedlichen Meinungen umgegangen wird und wünschte den Jägerinnen und Jägern viel  Kraft für die gemeinsame Richtung.

 

Leitender Landwirtschaftsdirektor Robert Schnellhammer gratulierte allen Erlegern der ausgestellten Gehörne, es seien damit viele  Erinnerungen verbunden. Besonders freue ihn die Anwesenheit so vieler Funktionäre bei dieser Hegeschau und er werte dies als Zeichen für  einen großen Zusammenhalt.  Im Gegensatz dazu bemängelte er aktuelle  Entwicklungen in manchen Dörfern, wo ein Gespräch nicht mehr möglich sei und diese völlig neue Qualität der Auseinandersetzung zu vorzeitigen Kündigungen von Pachtverträgen geführt habe.  Der Kreisobmann des Bayer. Bauernverbandes hob  in seinem Grußwort die regionale  Zusammenarbeit zwischen Jägern und Bauern hervor.  Diese würde man sich auch in den Dachverbänden im fernen München wünschen. Er bat um Verständnis, wenn bei den Waldbauern die Nerven blank liegen würden nach den

Schadereignissen.

 

Der Sprecher der ARGE  Jagdgenossenschaften  im BBV Muck Voggenreiter sprach in seiner Funktion letztmalig zur Wegscheider Jägerschaft.Vor allem bei den beiden Vorsitzenden bedankte er sich für die angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ihm habe die Arbeit  mit allen Kreisgruppen im Landkreis Spaß gemacht.Nach diesen Ausführungen der Ehrengäste folgte der umfassende Bericht des Jagdberaters Stephan Süß mit der Präsentation der Abschußzahlen für das letzte Jagdjahr. Mit 1.491 Stück Rehwild im abgelaufenen Jahr wurde der 3-jährige Abschußplan erfüllt. Die Hasenstrecke betrug 530 Stück, davon fiel etwa ein Drittel  dem Verkehr zum Opfer.

Beim Schwarzwild wurden 3 Stück erlegt und 2 Tiere wurden überfahren. Bezüglich der aktuellen Bedrohung durch die afrikan.  Schweinepest  verwies der Jagdberater auf Vorsorgemaßnahmen durch den Landkreis. Um Klagen der Landwirte wegen

 Schäden durch Rabenkrähen zu begegnen, habe  man im Landkreis mit den Nachbarkreisgruppen und mit Unterstützung des Landwirtschaftsamtes eine Initiative gestartet um eine Ausnahmeregelung zum Krähenfang zu erreichen.

 

 

 

Kurz vor seinem unmittelbar bevorstehenden Ruhestand absolvierte der bisherige Leiter des  Forstamtes Passau FD Hans Gaisbauer bei der Hege- und Naturschutzschau der Wegscheider Jägerschaft den nächsten Tagesordnungspunkt und damit seinen letzten öffentlichen Auftritt.Hans  Gaisbauer war Mitinitiator des Haselhuhnprojektes  und es sei auch mit  sein Verdienst, daß der seltene Naturschutzpreis des Bayerischen Jagdverbandes im Jahr 2018 an die Wegscheider Jägerschaft verliehen wurde.

Der Forstdirektor konnte den Jägern berichten, daß die Planung für den 3-jährigen  Rehwildabschuß praktisch  bis auf wenige Reviere abgeschlossen sei.Die Jäger bedankten sich für die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einem Präsent und den besten Wünschen für seinen Ruhestand.

 

Einen Höhepunkt der Hegeschau bildete das  Referat der Dip. Biol.(univ) Dr. Christine Miller zum Thema "Immer nur schädlich? - Rehwild und seine Wirkung auf die Walddynamik".Der lebendige  Vortrag wurde untermauert mit Forschungsergebnissen der BOKU Wien und verschiedenen anderen europäischen Wildtierinstituten. Zusammenfassend eine hochkarätige Präsentation, die manchen Jäger zum Nachdenken anregte und mit so manchen Vorurteilen aufräumte.

Vors. Alois  Rosenberger verabschiedet FD Hans Gaisbauer

Referentin Dip.Biol.(univ) Dr.  Christine Miller


Bilder: Robert Schnellhammer


Infoseite zum Thema ASP


Abgabe von Trichinen-Proben" und „Blutröhrchen

 

Im Auftrag des Landratsamtes Passau, Veterinärwesen informieren wir Sie, dass ab sofort „Trichinen-Proben" und „Blutröhrchen" sowohl beim Veterinäramt in Salzweg, als auch bei Herrn Georg Eireiner, Albersdorf-Kobellstr. 8, 94474 Vilshofen an der Donau (qualifizierte Wildbretmeßstelle) nach Voranmeldung unter 08541/911069 abgegeben werden können.