Aktuelles


Aus aktuellem Anlass haben wir uns entschlossen, eine eigene Infoseite zum Thema ASP zu erstellen


Abgabe von Trichinen-Proben" und „Blutröhrchen

 

Im Auftrag des Landratsamtes Passau, Veterinärwesen informieren wir Sie, dass ab sofort „Trichinen-Proben" und „Blutröhrchen" sowohl beim Veterinäramt in Salzweg, als auch bei Herrn Georg Eireiner, Albersdorf-Kobellstr. 8, 94474 Vilshofen an der Donau (qualifizierte Wildbretmeßstelle) nach Voranmeldung unter 08541/911069 abgegeben werden können.


WEGSCHEIDER JÄGER NEHMEN HERAUSFORDERUNG AN NACH STURM KOLLE

Anlage: Foto (Buchartz) Bildunterschrift v.l.n.r.Jagdberater und 2. Vors. Stephan Süß, FD Hans Gaisbauer, 2. Bgm. PeterAuer Stadt Hauzenberg, Referent Dipl.Biologe Ralf Braun,

1. Vors. Alois Rosenberger, Landrat Franz Meyer, MdL Prof. Dr. Waschler, Leitender Landw.Dir. Robert Schnellhammer,BBV Kreisobmann Hans Koller

Eine Vielzahl von Ehrengästen konnte der 1. Vorsitzende der Jägerschaft Wegscheider-Land e.V., Alois Rosenberger, zur Hegeschau im vollbesetzten Waldbauer-Stadel begrüßen, der geschmückt war mit Fichten verschiedener Größen. Bei diesen Bäumchen war ein Verbiß im oberen Drittel durch

Entfernen der oberen Astquirle im vergangenen Frühjahr simuliert worden, ein sog. Seitentriebverbiß.

An keinem der Bäumchen konnte auch nur annähernd eine Wachstumseinschränkung festgestellt werden und der Vorsitzende, auch tätig als Wildschadensberater im Forst, widerlegte damit eindeutig eine Anleitung in der "Konvention zur Bewertung von Wildverbißschäden an Forstkulturen",

herausgegeben vom Bayer. Bauernverband zusammen mit dem Bayer. Waldbesitzerverband.

 

Als erster Grußwortredner sprach Landrat Franz Meyer zu den Wegscheider Jägern.

"Nichts prägt unsere Heimat mehr als eine schöne Landschaft, die jedoch in den späten Abendstunden des 18. August letzten Jahres durch den Sturm Kolle total verändert worden ist," sagte der Landrat. Gerade auch die Jagd trägt entscheidend dazu bei, daß dieses Gesicht unserer

Heimat erhalten bleibt. Durch das Engagieren für den Erhalt und die Verbesserung von hochwertigen

Lebensräumen für unsere Wildtiere und die Hege und Anpassung unserer Wildbestände leisten die

Jäger einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Kulturlandschaft.Nach dieser Sturmkatastrophe ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Jägern und Waldbesitzern dringend gefordert und der Landrat dankte allen Beteiligten für eine verantwortungsvolle Erarbeitung tragbarer Lösungen, weil nicht immer nur gleiche Interessen aufeinandertreffen würden.Zum ebenfalls aktuellen Thema Afrikanische Schweinepest warnte der Landrat vor einem Ausbruch als schlimmste

Katastrophe für den Landkreis. Als Präventionsmaßnahme nannte er die Änderung der Trichinenprobeanlieferungen an das Veterinäramt in Salzweg. Der Verzicht für Gebühren zu Anordnungen für Straßensperrungen bei Drückjagden, Warn-Hinweisschilder an Autobahnrastplätzen und Genehmigungen für Nachtsichtgeräte zählen ebenfalls zu den aktuellen Maßnahmen des Landratsamtes.Auch die Einrichtung von Konfiskat-Annahmestellen im Landkreis mit kostenloser Entsorgung sei ein richtungsweisendes Pilotprojekt gewesen.

 

Nachdem der 1. Vorsitzende Landrat Franz Meyer mit der Analyse über Ausgleichsflächen im Rahmen der Bauleitplanung in Bayern konfrontierte, erklärte dazu der Landrat, daß man mit den Kommunen im Landkreis bereits deswegen in Verbindung stehe.Das Ergebnis dieser Studie über eine nur 40% zufriedenstellende Umsetzung sei nicht hinnehmbar.Peter Auer als 2.Bürgermeister der Stadt Hauzenberg dankte den Jägern für deren jagdliches Engagement.Dabei würden Naturschutz und jagdliche Belange sich nicht ausschließen.Auch sei er überzeugt, daß die Jäger die Herausforderungen nach dem Sturm meistern würden. Vergessen sollten die anwesenden Politikvertreter trotz der Soforthilfe von 100 Mio. Euro für die geschädigten Waldbauern nicht die notwendige Unterstützung für die Reparatur der kommunalen Straßen, die durch den Abtransport des Windwurfholzes arg in Mitleidenschaft gezogen worden sind.

 

MdL Prof. Dr. Waschler betonte in seinem Grußwort, daß trotz Anträgen,die Hegeschauen in Bayern abzuschaffen,seine Landtagsmehrheit für die Behaltung dieser öffentlichen  Veranstaltungen gestimmt hat.Unter dem Hinweis, daß er schon seit 20 Jahren die Hegeschauen der  Wegscheider Jäger besucht, dankte er für das in der Vergangenheit Geleistete, die klare Positionierung und

konstruktive Ausrichtung dieser Veranstaltungen.Jagd sei in dieser Zeit noch nie so wichtig gewesen wie aktuell vor den Herausforderungen für einen Waldumbau nach dem Sturm.Er werde sich als Abgeordneter dafür einsetzen, daß weitere Mittel  für die Aufforstung nach dieser Katastrophe

bereitgestellt werden.

 

Leitender Landwirtschaftsdirektor Robert Schnellhammer überbrachte die  Grüße der Mitarbeiter seines  AELF und betonte die persönliche Freundschaft mit den beiden  Vorsitzenden der Wegscheider Jäger.Als Beamter, Landwirt und Jäger ärgere ihn ein Artikel in der Südd.

Zeitung im Anschluß an den Landesjägertag,der einer intensiven Landwirtschaft allein die Schuld am starken Rückgang des Niederwildes zuweist.Solche pauschalen Aussagen würde das Verhältnis zwischen Jägern und  Landwirten belasten.Dabei würden laut einer amerikan. Studie jährlich über eine Milliarde Vögel alleine durch wildernde Katzen kaputtgehen. Vorsitzender Rosenberger distanzierte sich von dieser einseitigen Schuldzuweisung an die Landwirtschaft, merkte aber an, daß die heute notwendigen modernen Bewirtschaftungspraktiken zum Teil einen negativen Einfluß haben auf das Niederwild. Nicht vergessen darf man aber den starken Prädationsdruck durch Beutegreifer und hier können die Wegscheider Jäger anhand von Aufzeichnungen über die letzten 70 Jahre belegen, daß seit dem ausnahmslosen Schutz der Greifvögel im Jahr 1970 die Jagdstrecken für Fasan, Rebhuhn und Feldhasen drastisch zurückgegangen sind. Nur noch bei den Feldhasen gibt eine geringe stabile Population, die jedoch von den Rabenvögeln wie Krähen, Elstern und Eichelhäheren bedroht wird.In diesem Zusammenhang erhob der Vorsitzende die Frage an die anwesenden Politiker, warum es in Oberösterreich möglich sein, die Krähen mit der Nordischen Krähenfalle kurz zu halten, jedoch nicht in Bayern. Hier würde vor dem Hintergrund der Europ. Vogelschutzrichtlinie mit zweierlei Maß gemessen. Hier muß unbedingt Abhilfe geschaffen werden, auch in der Verantwortung der Jäger als anerkannte Naturschutzorganisation für die bedrohten Singvögel.

 

Der Kreisobmann des Bayer. Bauernverbandes Hans Koller betonte in seinem Grußwort die Verbundenheit mit den Jägern.Wie auch andere Wirtsschaftszweige, so habe sich auch die Landwirtschaft verändert. Gerade vor der Gefahr der drohenden afrikan. Schweinepest warb er für ein Miteinander und für den Dialog zwischen Jägern und Landwirten.

 

Eingehend auf Forderungen und Ratschläge verschiedener Verbände in den Medien, daß die Jagdstrategie nun geändert werden müsse, stellte der neue Jagdberater Stephan Süß auch die Zusammenarbeit mit den Waldbesitzern in den Vordergrund in seinem Vortrag.Die Jäger selbst wüßten nur zu gut, wie man die Herausforderungen nach dem Sturm bewältigt. So haben die Wegscheider Jäger nach diesem Ereignis am 18. August noch 75 % des jährlichen Abschußes erledigt mit insgesamt 1.731 Stück Rehwild, trotz beschädigter und teilweise zerstörter Jagdeinrichtungen und enormer Störungen durch notwendige Aufräumarbeiten und Abtransport des Holzes auch nachts.Wenn ein Pächter hiermit überfordert sei, weil dieser angeblich nur an den Wochenenden die Jagd ausüben könne, wäre es besser auch im Sinne der Waldbesitzer, daß dieser die Jagd zurückgibt, so der Jagdberater.

 

Was in der Zukunft notwendig sei, zeigte Stephan Süß anhand einer interessanten Präsentation. So seien Zäune grundsätzlich möglichst zu vermeiden, da diese nur sehr schwer wilddicht zu halten seien. Außerdem konzentriere sich dann das Wild auf Flächen neben den Einzäunungen und verursache dort stärkeren Verbißdruck. Zielführend sei zukünftig eine Schwerpunktbejagung auf Verjüngungs- und Aufforstungsflächen.Der Jagdberater empfahl hier die vom Vorsitzenden Alois Rosenberger kreierte Buchstabenkombination "SSF": "S" für schießen im Rahmen der erlaubten Plustoleranz von bis zu 20 % der jährlichen Strecke des 3-jährigen Abschußplanes dort wo dies notwendig sei.Das zweite "S" für schützen, z.B. Streichen mit Wildverbißmittel,Anbringen von Schafwolle oder Terminaltriebschutz mit Klammern,solange bis die Verjüngungs- oder Aufforstungsflächen dem Äser entwachsen sind. Besondere Situationen wie derzeit erfordern

besondere Maßnahmen."F" bedeutet füttern nur in der Notzeit, hauptsächlich mit Saftfutter und Grassilage, jedoch ohne Getreide weil dies wiederum verstärkten Verbiß hervorruft.Auch ein frühzeitiger Beginn des Abschußes des weiblichen Rehwildes einschließlich der Jugendklasse ab 1. September garantiere eine Abschlußplanerfüllung und mache Anträge für eine Jagdzeitverlängerung

über den 15. Januar hinaus überflüssig, so Stephan Süß.Gerade in den Wintermonaten benötigt das Rehwild Ruhe. Jagddruck bewirkt in dieser Zeit Stress und Energieverlust und provoziert damit Verbiß.

 

Kritisch setzte sich der Jagdberater auch mit Drückjagden auf Rehwild auseinander.Die Jagd stehe grundsätzlich im Bild der Öfffentlichkeit und sei nur vermittelbar, wenn Ethik und Muttertierschutz beachtet würden. Dies gelte auch für die aktuell erfolgte Schonzeitaufhebung für das Schwarzwild vor dem Hintergrund der drohenden afrikan. Schweinepest. Die Gesamtstrecke des Schwarzwildes im vergangenen Jagdjahr betrug 50 Stück und in etwa auch stabil blieb die Anzahl der erlegten 390 Hasen und 430 Füchse.Forstdirektor Johann Gaisbauer nahm Stellung zu den aktuellen Aufnahmen zum diesjährigen Vegetationsgutachten und den revierweisen Aussagen. Letztere seien in den Revieren der beiden roten Hegegemeinschaften ohnehin verpflichtend und in jenen der grünen Hegegemeinschaften auf Antrag möglich, wie auch die anschliessenden Revierbegänge mit Förstern, Jägern und Waldbesitzern.

 

Den Abschluß der Hegeschau bildete ein interessantes Referat vom Dipl.Biologen Ralf Braun, Leiter der Umweltbildungsstation Haus am Strom, zum Naturschutzthema des Bayer. Landesjagdverbandes "Bienen, Wespen,Hummeln".


Terminkalender 2018


Hundeführerlehrgang

 24.03.2018 um 15 Uhr

Veranstaltungsort: Schaibing

                                  Buchetweg (bis zum Waldrand durchfahren)  

 Für teilnehmende Hunde ist ein wirksamer Impfschutz (Nachweis) gegen Tollwut erforderlich.

Das Kursangebot richtet sich an Jäger und Nichtjäger
Für die Jagdhundeausbildung ist ein gültiger Jagdschein und die Ahnentafel erforderlich.
Weitere Auskünfte unter
08593-9392996
Für Fragen verwenden sie bitte das Kontaktformular im Hauptmenü

Ankündigung

 

Jagdhunde-Ausbildung bei den Wegscheider Jägern

 

Im Anschluß an den Lehrgang für Begleithunde (Beginn 24.3.18) beginnt bei den

Wegscheider Jägern der Kurs für die Brauchbarkeitsprüfung voraussichtlich Ende Juli.

Durchgeführt wird der Lehrgang und die Prüfung nach den Richtlinien des Art. 39 Abs. 3 Bay.JG in Verbindung mit §21 AVBayJG. Zugelassen zum Lehrgang mit anschliessender Prüfung der Jägerschaft Wegscheider-Land e.V. sind ausschließlich und ausnahmslos nur Mitglieder des Bayer. Landesjagdverbandes (BJV).

 

Anmeldungen werden entgegengenommen an den Hundeobmann per e-mail:

wimmer-ludwig@gmx.de

oder telefonisch unter 08593-9392996.


Ankündigung

 

  Trichinenprobe-Entnahme
Schulungstermin im BJV-Otterhaus in Mauth
am Dienstag, 29. Mai von 18.30 bis 20 Uhr.
  Anmeldung in der Landesjagdschule unter e-mail

ljs-sekretariat@jagd-bayern.de              Tel. 089 990234-33 Frau Lohmeier

Die Kursgebühr beträgt laut Jagd in Bayern EUR 10.--

 


Ankündigung

 

Sonntag 23. September 2018 Herbstmarkt in Wegscheid

 

Beteiligung der Jägerschaft Wegscheider-Land e.V. mit Wildtierpräparate-Ausstellung, Pfostenschau mit Jagdhunderassen,Beizjagdvögel, Wildwurststand, Aufführung der Hubertusmesse in der  Pfarrkirche und großes Bläserkonzert für Parforcehörner in Es.

 


Ankündigung

 

Samstag 03. November Hubertusfeier in Wegscheid

Hubertusmesse in der Pfarrkirche


Hubertusfeier vom 04.11.2017 in Gottsdorf

Wegscheider Jäger gedenken dem heiligen Hubertus

 

 

Die Pfarrkirche St. Jakobus in Gottsdorf bildete einen ehrwürdigen Rahmen für die Hubertusmesse der Jägerschaft im Wegscheider Land, die Anfang November von Pfarrer Erwin Blechinger zelebriert wurde.Zahlreiche Waidmänner und -Frauen zogen in einem stimmungsvollen Fackelzug vom Gottsdorfer Bad zur jagdlich geschmückten Kirche.In dem bis auf den letzten Platz gefüllten Gotteshaus umrahmten die Parforcehornbläser Wegscheid den Festgottesdienst musikalisch mit der „Hubertusmesse für Parforcehörner in Es“.Bei dieser Hl.Messe wurde auch der verstorbenen Waidkammeraden gedacht, die seit der letzten Hubertusmesse verschieden sind.

Zum Schluss stimmten die Hornisten und Gottesdienstteilnehmer als Zeichen der Verbundenheit mit Gott und seiner Schöpfung gemeinsam das Lied „Großer Gott wir loben dich“ an.Nach der Hubertusmesse trafen sich die Jäger und ihre Gäste im Gasthaus Zum Lang.

 

Da dieser Abend ganz im Zeichen des Gedenkens an den Schutzpatron der Jäger stehen sollte, würde auf eine jagdpolitische Hubertusansprache verzichtet, so der 1. Vorsitzende Alois Rosenberger in seiner Begrüßung.Zahlreiche politische Mandatsträger, u.a. Frau stv. Bürgermeisterin Seibold-Lallinger aus Untergriesbach, dankten den Jägern für ihr weitreichendes jagdliches Engagement in der Hege der Wildbestände und dem Einsatz für die Erhaltung deren Lebensraumes.

 

Die Ausübung der Jagd soll laut MdL Prof. Dr. Waschler trotz einer möglichen „Jamaika-Koalition“ in der bisher bewährten Art und Weise von den „wahren Grünen“, also den Jägerinnen und Jägern uneingeschränkt weitergeführt werden können. Die Herausforderungen würden aber nicht weniger werden, so der Abgeordnete.

 

Eines dieser zukünftigen Probleme sei der Umgang mit dem Wolf, wie stv.BBV- Obmann Reinhard Hoffmann aus Breitenberg in seinem Grußwort darstellte.

Forstdirektor Johann Gaisbauer wies darauf hin, dass der Schutz des Hl. Hubertus vor allem auch für die Gefahren im Wald nach dem großen Auguststurm von Nöten sein wird.

 

Organisiert wurde die gelungene Brauchtumsveranstaltung vom Leiter der Hegegemeinschaft Untergriesbach, Ferdinand Wagner.Bei den Jägern des Wegscheider Landes gehören zum waidgerechten Jagen auch gelebtes jagdliches Brauchtum, so der Vorsitzende in seinem Schlußwort zum Ende des offiziellen Teiles.Anschliessend unterhielten das Duo Maxi und Julian abwechselnd mit den Parforcehornbläsern die Jäger und deren Gäste.


Appell an das  Verantwortungsbewusstsein von Wintersportlern und Hundehaltern

 

 

Dicke Flocken, klirrende Kälte und wenig Nahrung – Wir  appellieren anlässlich der aktuellen Witterungsbedingungen an das Verantwortungsbewusstsein der Bevölkerung und fordern Rücksicht auf die heimische Tierwelt.

 

Während sich Wintersportler und weite Teile der Bevölkerung über den schneereichen Wintereinbruch freuen, bricht für die heimische Wildtierwelt eine harte Zeit an. Wildtiere finden im Winter nur spärliche und nährstoffarme Nahrung. Zudem wird ihnen die Fortbewegung bei Schneelage und Kälte erschwert und zehrt an Kräften, Fettreserven und überlebenswichtigen Energievorräten. Um Energie zu sparen, haben Wildtiere eigene Strategien entwickelt: Sie lassen sich einschneien, um vor Frost geschützt zu sein, und reduzieren ihre Bewegung auf ein Minimum, ihre Körpertemperatur senkt sich ab – sie befinden sich im „Wintermodus“.

 

Daher ruft die Jägerschaft  zu besonderer Rücksicht auf, damit unsere heimischen Wildarten möglichst störungsarm durch den Winter kommen können.


Wildtiere benötigen besonders in den kalten und schneereichen Wintermonaten Ruhe. Daher bitten wir Wintersportler und Hundebesitzer, Rücksicht zu nehmen. Geben Sie auf Ihre vierbeinigen Freunde Acht, nehmen Sie sie an die Leine und bleiben Sie auf befestigten Wegen, um unnötige Störungen der Wildtiere zu vermeiden. Oft schrecken Spaziergänger, Schneeschuhwanderer, Skifahrer, Tourengeher oder Hunde völlig unbemerkt Wildtiere auf. Diese fliehen aus Instinkt und verbrauchen unnötig überlebenswichtige Energie.“

 

Freilaufende Hunde, die sich außerhalb des Einflussbereiches ihrer Besitzer befinden, sind eine besonders große Gefahr für das Wild. Herumtollen auf weiten Feldern oder Durchstöbern von Hecken und Dickungen aktiviert das Fluchtverhalten des Wildes. Laut Jagdgesetz (Art. 40) ist der Jäger hierbei verpflichtet, den Jagdschutz in seinem Revier auszuüben und so das Wild vor drohenden Gefahren zu bewahren. Um bei Hundehaltern mehr Transparenz und Information über die Vorgänge in der Natur zu vermitteln, hat der BJV eine Informationsbroschüre zu diesem sensiblen Thema herausgebracht. „Je mehr Hundehalter über die rechtlichen Grundlagen und die Zusammenhänge in der Natur wissen, desto harmonischer wird das Miteinander zwischen Wild und Mensch bzw. Hund ablaufen.Wir Jäger sind fast alle selbst Hundeführer und kennen die enge Bindung zwischen Hund und Hundeführer. Daher ist es uns ein großes Anliegen, neben unseren Aufgaben als „Anwälte“ des Wildes, auch für ein gutes Miteinander zwischen Hundeführern und Jägern zu sorgen.“